Starke Stimmen für eine starke Zukunft
Die Kleinen Strolche planen Erweiterung des Therapieangebots
Asendorf/Bücken, März 2025. Mit einem eigenen, privat finanzierten Therapiezentrum engagiert sich das Kinderheim Kleine Strolche bereits seit vielen Jahren für das seelische und körperliche Wohl der untergebrachten Kinder. Nun soll das Angebot von Trauma- und Verhaltenstherapie sowie Reittherapie um den Bereich Logopädie erweitert werden. Damit reagiert die Einrichtung auf den steigenden Bedarf an sprachtherapeutischer Unterstützung für Kinder mit Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen.
Mit der Einführung der Logopädie soll das ganzheitliche Betreuungskonzept weiter ausgebaut werden: „Unsere Erfahrung zeigt, dass viele unserer Kinder sprachliche Unterstützung benötigen, sei es aufgrund von Entwicklungsverzögerungen, Traumata oder anderen Ursachen. Mit logopädischer Therapie können wir gezielt helfen und die Chancen der Kinder auf eine erfolgreiche soziale und schulische Integration verbessern“, erklärt Alrun Ziegert, leitende Therapeutin des Kinderheims.
Die Logopädie soll selbstverständlich von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden, die individuell auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen. Dabei stehen spielerische Methoden, gezielte Sprachförderung und die Unterstützung bei Kommunikationsschwierigkeiten im Fokus. „Die Sprache ist ein Schlüssel zur Welt. Mit unserer neuen logopädischen Abteilung möchten wir den Kindern helfen, diesen Schlüssel besser zu nutzen“, ergänzt Bernhard Schubert vom Kinderheim Kleine Strolche e. V. „Die Räume für die neuen Kollegen sind bereits in der Vorbereitung, daher freuen wir uns ab sofort über Bewerbungen passender Fachkräfte.
Der Kinderheim Kleine Strolche e.V. wurde 2018 als Förderverein des Kinderheims Kleine Strolche gegründet. Ziel des Engagements ist es, zusätzliche Leistungen und Angebote für die Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen, die über die regulären Aufgaben der Jugendhilfe hinausgehen. Ein vollständig über Spenden finanziertes Therapiezentrum in Bücken unterstützt die Schutzbefohlenen mit verschiedenen Angeboten wie Trauma- oder Reittherapie dabei, belastende Erlebnisse zu verarbeiten und neue Zukunftsperspektiven zu entwickeln.
