Kinderlachen e.V. unterstützt das Kinderheim Kleine Strolche
Der Verein Kinderlachen unterstützt zukünftig auch das Kinderheim Kleine Strolche. Marc Peine, Hauptgeschäftsführer und Mitbegründer von Kinderlachen e.V. und Kinderlachen-Schirmherr und Comedian Matze Knop überbrachten nach einem Informationsbesuch im Therapiezentrum und der Inobhutnahme die gute Nachricht.
Der Dortmunder Verein Kinderlachen macht sich seit dem Jahr 2002 für die Bedürfnisse und Anliegen von kranken und hilfsbedürftigen Kindern stark. Der Verein sammelt Spenden und kooperiert mit zahlreichen Prominenten aus Wirtschaft und Sport sowie Unternehmen. Unter dem Motto „unterstützen mit dem, was am dringendsten gebraucht wird“ werden ausschließlich Sachspenden an Kinder, Familien und Institutionen übergeben. Somit wird Kinderlachen zukünftig auch für das Kinderheim Kleine Strolche Therapien, Einrichtungsgegenstände und weitere benötigte Sachleistungen mitfinanzieren.
„Allein im vergangenen Jahr gab es in Deutschland fast 50000 Inobhutnahmen. Die häufigsten Gründe für diese vorläufigen Schutzmaßnahmen des Jugendamtes sind Überforderung der Eltern, Anzeichen für körperliche und/oder psychische Kindesmisshandlung oder Vernachlässigung. Deshalb ist es uns ein ganz besonderes Anliegen, diese so bedeutende Leistung des Kinderheims tatkräftig zu unterstützen und diesen kleinen Seelen eine bessere Zukunft zu ermöglichen“, erklärt Marc Peine.
„Unser Gesetzgeber sichert die Betreuung und Grundversorgung im Heim. Doch für traumatisierte Kinder sind oft jahrelange und spezielle Therapien notwendig, die privat finanziert werden müssen“, so Kleine Strolche-Geschäftsführer Bernhard Schubert.
„Ohne Unterstützer wie Kinderlachen e.V. könnten wir die Therapien für unsere Kinder nicht langfristig sichern. Deshalb sind wir sehr dankbar über die Unterstützung dieses tollen Vereins.“
Der Kinderheim Kleine Strolche e.V. wurde 2018 als Förderverein des Kinderheims Kleine Strolche gegründet. Ziel des Engagements ist es, zusätzliche Leistungen und Angebote für die Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen, die über die regulären Aufgaben der Jugendhilfe hinausgehen. Ein vollständig über Spenden finanziertes Therapiezentrum in Bücken unterstützt die Schutzbefohlenen mit verschiedenen Angeboten wie Trauma- oder Reittherapie dabei, belastende Erlebnisse zu verarbeiten und neue Zukunftsperspektiven zu entwickeln.
